Ruby on Rails §

Ein Webapplicationframework in Ruby

"Ruby on Rails" ist ein Programmierrahmen für die ganz ausgebufften. Leider auch für die permanent verbundenen. Positiv ist, dass eine echt objektorientierte Sprache zu einem Zweck eingesetzt wird, der dafür auch geeignet scheint. Da alles an dem Projekt verhältnismässig jung ist, kann man erwarten, dass die tatsächliche Implementation des Rahmens korrekt vorgenommen wurde.

Ich habe damit eine Weile experimentiert, aber leider hat RoR ein Problem, dass für mich schwerwiegend ist. Es ist nicht 'selfcontained'. Man kann eine Webapplikation nicht ohne Zuhilfenahme fremder Teile entwickeln. Um beispielsweise Nutzer zu authentisieren, muss man bereits eines von vielen Zusatzmodulen installieren. Das ist natürlich ein grosser Vorteil:

  • Hackern nützt es nichts, zu wissen, dass etwas in RoR programmiert wurde, sie haben es immer noch mit potentiell 12 verschiedenen Authentisierungsrahmen zu tun
  • Programmierer können den Authentisierungsrahmen nutzen, der am besten für ihre Absichten geeignet scheint.

Leider hat es auch ein paar Nachteile

  • Niemand stellt sicher, dass ausgerechnet die Module und Erweiterungen die ich verwende in der nächsten Version noch funktionieren
  • Niemand stellt sicher, das alle meine Erweiterungen nach dem nächsten RoR-Upgrade noch funktionieren
  • Ein Profi muss alles dokumentieren weil es keinen Standardweg gibt und ein Amateur, der nichts dokumentiert, wird früher oder später gewaltig auf die Welt kommen.

Für mich haben die "Ruby on Rails" Experimente aufgehört als ich im Zug zur Arbeit plötzlich ein Modul aus dem Internet laden sollte. Da ich also nicht ausreichend mit dem Netz verbunden bin (in Zügen normaler Weise eben nicht) kann ich mit RoR nicht mitröhren.

- 06.04.2010 bis 23.04.2010 -

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