Koran §

Ein Glaubensbuch

Inhalt

Niemand sollte über den Koran sprechen oder schreiben, der ihn nicht gelesen hat. Leider ist es genau das, was in aller Regel passiert. Wenn jemand wissen möchte, was im Koran steht, soll er ihn lesen. Es ist hilfreich, vorher das Alte und das Neue Testament gelesen zu haben.

Vermutlich kann man den Koran auch interpretieren, wenn man keine der anderen Schriften gelesen hat, aber dann ist man gezwungen dem Koran zu glauben, anstatt ihn zu verstehen.

In letzter Zeit sind mir eine Reihe von online-Artikeln aufgefallen, die sich mit dem Koran 'kritisch auseinandersetzen'. Die Schreiberlinge dieser Artikel sind entweder Lügner oder Ignoranten, die weder das Alte noch das Neue Testament je in die Hand genommen haben oder deren Inhalt verleugnen, was im Abendland unter Strafe gestellt gehört.

Jede scheinbare Inkonsistenz in den Texten des Korans rührt aus dem Alten oder dem Neuen Testament. Die meisten davon sind aber keine, man muss nur verstehen was geschrieben steht. Wenn also jemand schreibt, dass der Koran im Unterschied zum Alten und Neuen Testament in sich widersprüchlich sei indem er hier das eine und da das Gegenteil fordert oder verbietet, kann es sich nur um Boshaftigkeit oder Dummheit handeln. Es gibt keinen Widerspruch im Koran, den es nicht im Alten oder im Neuen Testament gibt. Wer alle diese Werke gelesen hat versteht wieso das nicht anders sein kann.

Wer allerdings zu faul ist seine eigenen Glaubenswerke zu lesen und dennoch die der Anderen in den Dreck zieht, macht sich effektiv selbst lächerlich, ist aber dennoch als gefährlicher Hetzer zu betrachten denn die meisten seiner Leser haben keines dieser Werke gelesen und glauben in solchen Schmähartikeln Beweise gefunden zu haben, wie schlecht die Religionen der Anderen sind und wie gefährlich.

Das könnte man vielleicht sogar als Volksverhetzung betrachten.

- 21.03.2010 bis 31.08.2011 -

Abgehört