Zauberisches ;-) §

Geschichten mit Zauberei, Drachen, Feen und Glücklichem Ende.

Als Märchen qualifiziert sich alles was ein glückliches Ende hat. Märchenhaft ist alles, was so aussieht, als könne es ein glückliches Ende erreichen - junge Liebesbeziehungen zum Beispiel.

Mit zunehmender Erfahrung fragt man sich später, ob die Enden mit denen uns Märchen konfrontieren, wirklich glücklich sind. Ist ein toter Müller oder Zauberer ein glückliches Ende? Ist die Tötung eines Fabelwesens, eines Drachens zum Beispiel, ein glückliches Ende? Kann man es als Glück einstufen, wenn am Ende aller Reichtum verloren gegangen ist? Ist der Sieg eines Kriegers oder Soldaten, eines Mörders also, wirklich eine Form des allgemeinen Glücks?

Und so muss ich meine Beschreibung aus heutiger Sicht ein wenig nachbessern.

Als Märchen qualifiziert sich alles, was ein Ende hat, dass gemeinhin (im Auge der meisten Betrachter) als glücklich angesehen wird. Märchen zeichnen also ein Bild vom Charakter der Gesellschaften, die sie als solche qualifizieren.

Dass die Schottin J.Rowling ein brutales Werk verfasst ist für jeden klar, der einmal seinen Fuss auf schottischen Boden gesetzt hat. Dass die Welt als solche das Ergebnis als Märchen betrachtet, lässt tief blicken.

- 07.03.2010 bis 24.05.2010 -

Abgehört