Buchpreisarbeit §

Buchpreisbindung schafft Arbeitsplätze

Buchpreisbindung entfernt den Wettbewerb aus dem Buchhandel. Es erhöht die Preise, die für Bücher zu zahlen sind und verhindert, dass erfolgreiche Händler Kunden mit Preissenkungen locken können, wodurch sie noch erfolgreicher würden.

Die armen Buchhändler

Sie sorgt allerdings dafür, dass Buchhändler, die wenig oder kein Geschickt am Buchmarkt haben, marktuntüchtige sozusagen, nicht nur ihre Geschäfte behalten, sondern auch noch unqualifizierte Mitarbeiter einstellen können. Diese Mitarbeiter werden durch die Buchpreisbindung automatisch, ohne eigenes Zutun, aber unausweichlich, Bestandteil der wertverminderten Wertschöpfungskette des Buchhandels und somit wertvoller Bestandteil des Marktes, obwohl ihnen Motivation, Qualifikation und/oder Vertriebstalent fehlen.

Sie werden ausserdem Steuern zahlen, während sie anderenfalls Arbeitslosenzahlungen aus dem Steuersack der Mitbürger empfangen hätten. Besonders sozial ist diese Massnahme weil es im wesentlichen zwei Bevölkerungsgruppen sind, die Bücher kaufen:

Stundenten, die einfach gezwungen sind, sündhaft teuere Fachliteratur für jeden Preis zu kaufen der verlangt wird. Diese führen zu Mittelumlagerungen, die das Steuersystem nicht mehr beherrscht hätte und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöhen.

Höher gebildete Menschen, die meistens sowieso schon höhere Einkommen erzielen und mittels Buchpreisbindung eine Gegenleistung für die hohe wirtschaftliche Anerkennung ihrer erfolgreichen Laufbahn erbringen können (sie schaffen Arbeitsplätze für Menschen, die sonst auf dem Arbeitsmarkt verlieren würden)

Auf diese Weise wird eine Buchpreisbindung zur Sonderleistung für sozial benachteiligte Mitbürger. Zumindest solange es ihnen gelingt sich zum Buchhändler zu qualifizieren.

Vielleicht führen die unnötig hohen Buchpreise dazu, dass uns erfolgreiche Buchhänlder den Buchkauf mit Kaffe und Leckereien versüssen!

Die reichen Buchhändler

Erfolgreiche Buchhändler, die sowohl Fachwissen als auch Marktkompetenz besitzen, oder deren Marktkompetenz so hoch ist, das sie kein Fachwissen benötigen (online Händler z.B.) ernten enorme Gewinne aus Preisbindungen. Das zwingt sie zunächst und in erster Linie, mehr Steuern zu zahlen. Es ermöglicht ihnen aber auch, zulasten der Steuerzahlung, zusätzliche Geschäfte zu betreiben.

Geschäfte, die lange Zeit defizitär laufen aber mit genügend Geld langfristig erfolgreich werden. Zum Beispiel im Kampf mit Marktteilnehmern, die keine Buchhandlung betreiben und so nicht mit geringem Aufwand übermässige Gewinne erwirtschaften mit denen sie defizitäre Geschäftszweige querfinanzieren könnten.

Nach der durch die Buchpreisbindung einseitig beschleunigsten Marktbereinigung können gute Buchhändler ihre zweiten Standbeine zu wirklichen Standbeinen ausbauen. Die Konkurrenz wird sich nicht mehr wagen anzugreifen!

- 21.01.2012 bis 26.01.2012 -

Gedacht